AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen
für Seminare, Trainings, Workshops, Webinare, Beratung, Coaching und Projektbegleitung
Stand: Juli 2026
1. Anbieter und Geltungsbereich
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Leistungen von LCT Herges, Elversberger Str. 3 in 66583 Spiesen-Elversberg, nachfolgend „LCT“ genannt.
1.2 Diese AGB gelten gegenüber Unternehmern, juristischen Personen des öffentlichen Rechts, öffentlich-rechtlichen Sondervermögen sowie Verbrauchern.
1.3 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die einen Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
1.4 Die AGB gelten insbesondere für offene Seminare, Inhouse-Seminare, Workshops, Webinare, Online-Trainings, Präsenztrainings, Beratungsleistungen, Coachings, Projektbegleitungen, Moderationen, Vorträge, Konzeptentwicklungen, KI-Schulungen, KI-Workshops sowie sonstige damit zusammenhängende Dienstleistungen.
1.5 Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn LCT ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat. Die vorbehaltlose Leistungserbringung oder Rechnungsstellung stellt keine Zustimmung zu fremden Geschäftsbedingungen dar.
1.6 Individuelle Vereinbarungen, insbesondere schriftliche Angebote, Auftragsbestätigungen, Leistungsbeschreibungen, Rahmenverträge oder einzelvertragliche Sonderregelungen, gehen diesen AGB vor.
2. Vertragsschluss und Buchung
2.1 Die Darstellung von Seminaren, Trainings, Beratungsleistungen oder sonstigen Leistungen auf der Website, in Broschüren, Präsentationen oder sonstigen Unterlagen stellt noch kein rechtlich bindendes Angebot dar, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist.
2.2 Ein Vertrag kommt zustande durch Annahme eines Angebots, durch schriftliche oder textförmliche Auftragsbestätigung, durch Buchung über ein Buchungssystem, durch Bestätigung einer Online-Buchung oder durch Beginn der Leistungserbringung.
2.3 Bei Online-Buchungen gibt der Kunde durch Betätigung des eindeutig beschrifteten Buchungsbuttons, zum Beispiel „zahlungspflichtig buchen“, „kostenpflichtig bestellen“ oder einer entsprechend eindeutigen Formulierung, ein verbindliches Vertragsangebot ab.
2.4 Vor Abgabe einer Online-Buchung kann der Kunde seine Eingaben überprüfen und korrigieren. Nach Eingang der Buchung erhält der Kunde eine Buchungsbestätigung oder eine gesonderte Annahmeerklärung.
2.5 Der Vertragstext wird von LCT gespeichert und dem Kunden, soweit technisch vorgesehen, zusammen mit der Buchungsbestätigung, diesen AGB und gegebenenfalls der Widerrufsbelehrung in Textform übermittelt.
2.6 Die für Verbraucher wesentlichen Informationen zur Leistung, insbesondere Inhalt, Termin, Dauer, Ort oder Durchführungsformat, Gesamtpreis, Zahlungsbedingungen, technische Voraussetzungen, Stornobedingungen und gegebenenfalls Bestehen oder Nichtbestehen eines Widerrufsrechts ergeben sich aus der jeweiligen Kursseite, dem Angebot, dem Buchungsprozess und diesen AGB.
3. Leistungsumfang und Leistungscharakter
3.1 Inhalt, Umfang, Dauer, Format, Ort, Termin, Teilnehmendenzahl, Vergütung und besondere Voraussetzungen der Leistung ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot, der Auftragsbestätigung, der Kursbeschreibung oder der individuellen Vereinbarung.
3.2 Die Leistungen von LCT haben, soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, dienstvertraglichen Charakter. LCT schuldet eine fachgerechte Durchführung der vereinbarten Leistung, jedoch keinen bestimmten wirtschaftlichen, organisatorischen, rechtlichen, steuerlichen, technischen, gesundheitlichen, persönlichen oder beruflichen Erfolg.
3.3 Schulungen, Trainings, Workshops, Beratungen, Coachings und Projektbegleitungen dienen der Wissensvermittlung, Analyse, Reflexion, Moderation, Orientierung, Entwicklung und Unterstützung der Umsetzung. Die konkrete Umsetzung von Empfehlungen liegt, sofern nicht anders vereinbart, in der Verantwortung des Kunden.
3.4 LCT erbringt keine Rechtsberatung, Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, medizinische Beratung, psychotherapeutische Beratung oder sonstige erlaubnispflichtige Beratung, soweit dies nicht ausdrücklich und zulässigerweise gesondert vereinbart ist. Hinweise zu rechtlichen, steuerlichen, Datenschutz-, Compliance- oder KI-Regulierungsthemen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine Prüfung durch entsprechend qualifizierte Berufsträger.
3.5 Teilnahmebescheinigungen, Zertifikate oder Kompetenznachweise bestätigen, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, die Teilnahme und die behandelten Inhalte, nicht jedoch eine staatliche, öffentlich-rechtliche oder berufsrechtlich anerkannte Qualifikation.
3.6 Soweit ein Angebot als zulassungspflichtiger Fernlehrgang im Sinne des Fernunterrichtsschutzgesetzes einzustufen ist, gelten die gesetzlichen Sondervorschriften. Solche Angebote werden nur durchgeführt, soweit die erforderlichen gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind oder keine Zulassungspflicht besteht.
4. Teilnahmevoraussetzungen und Pflichten der Teilnehmenden
4.1 Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass die von ihm angemeldeten Teilnehmenden die in der Kursbeschreibung genannten Voraussetzungen erfüllen.
4.2 Teilnehmende haben sich während Veranstaltungen respektvoll, kooperativ und sicherheitsgerecht zu verhalten. LCT ist berechtigt, Teilnehmende bei erheblichen Störungen, Gefährdungen, rechtswidrigem Verhalten oder wiederholten Verstößen gegen angemessene Anweisungen von der weiteren Teilnahme auszuschließen.
4.3 Ein Ausschluss nach Ziffer 4.2 begründet keinen Anspruch auf Erstattung der Vergütung, wenn der Ausschluss vom Teilnehmenden oder Kunden zu vertreten ist. Gesetzliche Rechte von Verbrauchern bleiben unberührt.
4.4 Minderjährige dürfen nur mit Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter teilnehmen, sofern die jeweilige Veranstaltung für Minderjährige geeignet ist und LCT die Teilnahme ausdrücklich bestätigt.
5. Mitwirkungspflichten des Kunden
5.1 Der Kunde stellt LCT rechtzeitig alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen, Ansprechpartner, Zugänge, Genehmigungen und Entscheidungen zur Verfügung.
5.2 Bei Inhouse-Veranstaltungen sorgt der Kunde für geeignete Räume, technische Ausstattung, Internetzugang, Beamer/Display, Ton, Flipchart/Whiteboard, Moderationsmaterial, Sicherheitseinweisung, Zugang zum Veranstaltungsort und organisatorische Betreuung der Teilnehmenden, sofern nichts anderes vereinbart ist.
5.3 Bei Online-Formaten ist der Kunde beziehungsweise der einzelne Teilnehmende für die technischen Voraussetzungen auf seiner Seite verantwortlich, insbesondere Endgerät, Internetverbindung, Browser, Kamera, Mikrofon, Ton, Zugriffsrechte und IT-Sicherheitsfreigaben.
5.4 Verzögert sich die Leistungserbringung aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, verlängern sich vereinbarte Fristen angemessen. Hierdurch entstehender Mehraufwand, Wartezeiten, zusätzliche Reisezeiten oder Ausfallzeiten können gegenüber Unternehmern nach den vereinbarten oder üblichen Tagessätzen berechnet werden. Gegenüber Verbrauchern gilt dies nur, soweit gesetzlich zulässig und angemessen.
5.5 Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass LCT keine vertraulichen, personenbezogenen, sicherheitskritischen oder sonst rechtlich besonders geschützten Daten erhält, soweit deren Weitergabe nicht erforderlich, zulässig und vorab abgestimmt ist.
6. Änderungen des Leistungsumfangs
6.1 Änderungen oder Erweiterungen des Leistungsumfangs bedürfen einer Vereinbarung in Textform, zum Beispiel per E-Mail.
6.2 Werden während eines Seminars, Workshops oder Projekts Änderungen erforderlich oder vom Kunden gewünscht, dokumentieren die Parteien diese Änderung einschließlich Auswirkungen auf Termine, Inhalte, Ressourcen und Vergütung.
6.3 Zusatzleistungen, Mehraufwand, zusätzliche Abstimmungen, zusätzliche Unterlagen, Anpassungen von Konzepten, zusätzliche Projekttermine oder zusätzliche Teilnehmende können gesondert berechnet werden, sofern sie nicht bereits ausdrücklich im vereinbarten Leistungsumfang enthalten sind.
6.4 Bis zur Einigung über eine Änderung bleibt LCT berechtigt, die Leistung auf Grundlage des ursprünglich vereinbarten Umfangs fortzuführen.
7. Preise, Umsatzsteuer und Nebenkosten
7.1 Die Vergütung richtet sich nach dem jeweiligen Angebot, der Auftragsbestätigung, der Kursbeschreibung oder der individuellen Vereinbarung.
7.2 Gegenüber Verbrauchern werden Preise als Gesamtpreise einschließlich gesetzlicher Umsatzsteuer und sonstiger zwingender Preisbestandteile angegeben. Zusätzlich anfallende Kosten, zum Beispiel Versandkosten, Prüfungsgebühren, Lizenzkosten, Reise- oder Übernachtungskosten, werden Verbrauchern vor Vertragsschluss klar ausgewiesen, sofern sie anfallen.
7.3 Gegenüber Unternehmern verstehen sich Preise, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.
7.4 Reisezeiten, Fahrtkosten, Übernachtungskosten, Spesen, Raumkosten, Materialkosten, Lizenzkosten, Plattformkosten, Druckkosten, Versandkosten und sonstige Nebenkosten werden nach Vereinbarung berechnet. Fehlt gegenüber Unternehmern eine ausdrückliche Vereinbarung, werden notwendige und angemessene Nebenkosten nach tatsächlichem Aufwand berechnet.
7.5 Leistet LCT einzelne Tage oder Leistungsteile honorarfrei, betrifft dies ausschließlich das Honorar. Anfallende Nebenkosten, Fremdkosten, Reise-, Übernachtungs-, Material- oder Lizenzkosten bleiben erstattungsfähig, sofern nichts anderes vereinbart ist.
7.6 Bei kurzfristigen Termin-, Orts- oder Formatänderungen durch den Kunden trägt der Kunde die dadurch entstehenden Mehrkosten, nicht stornierbaren Kosten und zusätzlichen Aufwendungen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
8. Rechnungstellung und Zahlungsbedingungen
8.1 Die Rechnungstellung erfolgt, sofern nichts anderes vereinbart ist, rückwirkend nach Projektfortschritt, nach Abschluss eines Moduls, nach Durchführung eines Seminars oder bei laufenden Projekten monatlich.
8.2 Rechnungen sind innerhalb von 10 Kalendertagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern nichts anderes vereinbart ist.
8.3 Maßgeblich ist der Zahlungseingang auf dem in der Rechnung angegebenen Konto.
8.4 Bei Zahlungsverzug ist LCT berechtigt, gesetzliche Verzugszinsen, Mahnkosten und weitere gesetzliche Verzugsschäden geltend zu machen. Verbraucher geraten spätestens 30 Tage nach Zugang der Rechnung in Verzug, wenn sie in der Rechnung hierauf besonders hingewiesen wurden; im Übrigen gelten die gesetzlichen Vorschriften.
8.5 Bei inländischen B2B-Umsätzen kann LCT Rechnungen nach den jeweils geltenden gesetzlichen Vorgaben als elektronische Rechnung, insbesondere im Format XRechnung oder ZUGFeRD, ausstellen.
8.6 Gerät der Kunde mit Zahlungen in Verzug oder bestehen bei Unternehmern begründete Zweifel an der Zahlungsfähigkeit, kann LCT weitere Leistungen bis zur vollständigen Zahlung offener Beträge oder bis zur Leistung einer angemessenen Sicherheit zurückhalten, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
9. Gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher
9.1 Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen und bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
9.2 Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung am Ende dieser AGB.
9.3 Das gesetzliche Widerrufsrecht bleibt von den vertraglichen Stornierungsregelungen unberührt. Übt ein Verbraucher sein gesetzliches Widerrufsrecht wirksam aus, fallen keine vertraglichen Stornierungsgebühren an.
9.4 Soll eine Dienstleistung, zum Beispiel ein Webinar, Coaching, Seminar oder Beratungstermin, auf ausdrücklichen Wunsch des Verbrauchers bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, kann LCT hierfür eine gesonderte Zustimmung des Verbrauchers verlangen. Der Verbraucher wird dabei darüber informiert, dass er bei vollständiger Vertragserfüllung durch LCT sein Widerrufsrecht verlieren kann.
9.5 Widerruft der Verbraucher einen Vertrag, nachdem er ausdrücklich verlangt hat, dass LCT vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnt, kann der Verbraucher zum Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachte Leistung verpflichtet sein, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen.
9.6 Bei digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, zum Beispiel Downloads, digitale Vorlagen, Videoaufzeichnungen oder E-Learning-Inhalte, kann das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen erlöschen, wenn der Verbraucher ausdrücklich zustimmt, dass LCT vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Vertragserfüllung beginnt, und der Verbraucher seine Kenntnis bestätigt, dass er dadurch sein Widerrufsrecht verliert.
10. Stornierung, Umbuchung und Nichterscheinen
10.1 Stornierungen und Umbuchungen bedürfen der Textform.
10.2 Das gesetzliche Widerrufsrecht von Verbrauchern bleibt stets unberührt.
10.3 Stornierung durch Unternehmer
Für offene Seminare, Webinare und offene Workshops durch Unternehmer gelten, sofern nicht anders vereinbart, folgende Stornierungsbedingungen:
Stornierung bis 28 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn: kostenfrei;
Stornierung 27 bis 15 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn: 50 % der vereinbarten Teilnahmegebühr;
Stornierung ab 14 Kalendertagen vor Veranstaltungsbeginn oder Nichterscheinen: 100 % der vereinbarten Teilnahmegebühr.
Für Inhouse-Seminare, Projekttage, Beratertage, Workshops, Moderationen und individuell reservierte Leistungstage durch Unternehmer gelten, sofern nicht anders vereinbart, folgende Stornierungsbedingungen:
Stornierung bis 31 Kalendertage vor Leistungsbeginn: kostenfrei, ausgenommen bereits entstandene Fremd- und Nebenkosten;
Stornierung 30 bis 15 Kalendertage vor Leistungsbeginn: 50 % des vereinbarten Honorars;
Stornierung 14 bis 7 Kalendertage vor Leistungsbeginn: 75 % des vereinbarten Honorars;
Stornierung weniger als 7 Kalendertage vor Leistungsbeginn oder Nichtinanspruchnahme: 100 % des vereinbarten Honorars.
10.4 Stornierung durch Verbraucher nach Ablauf des Widerrufsrechts
Nach Ablauf oder Ausschluss des gesetzlichen Widerrufsrechts gelten für Verbraucher bei offenen Seminaren, Webinaren und offenen Workshops, sofern nicht anders vereinbart, folgende Stornierungsbedingungen:
Stornierung bis 21 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn: kostenfrei;
Stornierung 20 bis 8 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn: 50 % der vereinbarten Teilnahmegebühr;
Stornierung weniger als 8 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn oder Nichterscheinen: 80 % der vereinbarten Teilnahmegebühr.
Bei individuell vereinbarten Beratungs-, Coaching-, Workshop- oder Seminarterminen mit Verbrauchern gelten nach Ablauf oder Ausschluss des gesetzlichen Widerrufsrechts, sofern nicht anders vereinbart, folgende Stornierungsbedingungen:
Stornierung bis 14 Kalendertage vor Terminbeginn: kostenfrei;
Stornierung 13 bis 7 Kalendertage vor Terminbeginn: 50 % der vereinbarten Vergütung;
Stornierung weniger als 7 Kalendertage vor Terminbeginn oder Nichterscheinen: 80 % der vereinbarten Vergütung.
10.5 Bereits erbrachte Leistungen, ausdrücklich beauftragte Vorbereitungsleistungen, Individualisierungen, Konzeptarbeiten, Abstimmungen, Recherchen, Fremdkosten, Lizenzkosten, Reise- und Übernachtungskosten sowie nicht stornierbare Kosten sind zu vergüten beziehungsweise zu erstatten, soweit dies gesetzlich zulässig ist und nicht durch ein wirksam ausgeübtes Widerrufsrecht ausgeschlossen ist.
10.6 Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis vorbehalten, dass LCT kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. LCT bleibt der Nachweis eines höheren Schadens vorbehalten.
10.7 Der Kunde kann bei offenen Seminaren und Webinaren bis 48 Stunden vor Veranstaltungsbeginn eine Ersatzperson benennen, sofern diese die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt und keine berechtigten Gründe entgegenstehen.
10.8 Umbuchungen auf einen Ersatztermin sind nur nach Verfügbarkeit und Vereinbarung möglich. Durch Umbuchungen entstehende Mehrkosten trägt der Kunde, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
11. Absage, Terminverlegung und Änderungen durch LCT
11.1 LCT ist berechtigt, Veranstaltungen aus wichtigem Grund abzusagen oder zu verlegen, insbesondere bei Krankheit, Unfall, höherer Gewalt, technischen Störungen, behördlichen Maßnahmen, Sicherheitsrisiken, unzureichender Mindestteilnehmerzahl bei offenen Veranstaltungen oder sonstigen Umständen, die LCT die Durchführung unzumutbar machen.
11.2 LCT wird den Kunden unverzüglich informieren und, soweit möglich, einen Ersatztermin oder ein angemessenes Ersatzformat anbieten.
11.3 Bei offenen Seminaren kann LCT eine Mindestteilnehmerzahl festlegen. Wird diese nicht erreicht, kann LCT die Veranstaltung absagen oder verschieben. Bereits gezahlte Teilnahmegebühren werden in diesem Fall erstattet, sofern kein Ersatztermin vereinbart wird.
11.4 Weitergehende Ansprüche des Kunden wegen Absage oder Terminverlegung sind ausgeschlossen, es sei denn, LCT handelt vorsätzlich oder grob fahrlässig oder es liegt eine Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit vor.
11.5 LCT ist berechtigt, eingesetzte Trainer, Berater, Moderatoren oder Referenten durch fachlich geeignete Personen zu ersetzen, sofern der Gesamtcharakter der Leistung gewahrt bleibt.
12. Online-Formate, digitale Inhalte und Aufzeichnungen
12.1 Bei Online-Trainings, Webinaren, virtuellen Workshops und hybriden Formaten ist der Kunde beziehungsweise der Teilnehmende für die technischen Voraussetzungen auf seiner Seite verantwortlich.
12.2 Technische Störungen im Verantwortungsbereich des Kunden oder einzelner Teilnehmender berechtigen nicht zur Minderung oder Rückerstattung, sofern LCT die Leistung ordnungsgemäß angeboten hat und die Störung nicht von LCT zu vertreten ist.
12.3 Aufzeichnungen, Mitschnitte, Screenshots, Transkriptionen oder sonstige Vervielfältigungen von Veranstaltungen sind nur mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung von LCT zulässig. LCT kann die Zustimmung von weiteren Voraussetzungen abhängig machen, insbesondere von der Einwilligung betroffener Personen.
12.4 Zugangsdaten zu Online-Formaten dürfen nicht an unberechtigte Dritte weitergegeben werden.
12.5 Digitale Inhalte, Vorlagen, Videos, Unterlagen oder Downloads dürfen nur im vereinbarten Umfang genutzt werden. Eine Weitergabe, Veröffentlichung, Vervielfältigung, Bearbeitung, öffentliche Zugänglichmachung oder Nutzung für eigene kommerzielle Trainingsangebote ist ohne vorherige Zustimmung von LCT nicht zulässig.
13. Seminarunterlagen, Arbeitsergebnisse und Nutzungsrechte
13.1 Seminarunterlagen, Präsentationen, Arbeitsblätter, Checklisten, Vorlagen, Konzepte, Methoden, Modelle, Übungen, KI-Prompts, Dokumentationen und sonstige Inhalte von LCT sind urheberrechtlich und/oder leistungsschutzrechtlich geschützt.
13.2 Der Kunde und die angemeldeten Teilnehmenden erhalten, sofern nichts anderes vereinbart ist, ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zur persönlichen beziehungsweise internen Nutzung.
13.3 Eine Weitergabe an Dritte, Veröffentlichung, Vervielfältigung, Weiterverkauf, Nutzung für eigene Trainingsangebote, öffentliche Zugänglichmachung, Einstellung in Lernplattformen, Upload in externe KI-Systeme, Nutzung zum Training von KI-Systemen oder Bearbeitung außerhalb des vereinbarten Zwecks ist ohne vorherige Zustimmung von LCT nicht zulässig.
13.4 An individuell für den Kunden erstellten Arbeitsergebnissen erhält der Kunde nach vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung ein einfaches Nutzungsrecht für den vertraglich vereinbarten Zweck. Urheberrechte, Methodenrechte, Vorlagen, Know-how und wiederverwendbare Bausteine verbleiben bei LCT.
13.5 LCT bleibt berechtigt, allgemeines Erfahrungswissen, Methoden, Konzepte, Vorlagen, Strukturmodelle und Know-how, die nicht vertraulich sind und keine geschützten Informationen des Kunden enthalten, auch für andere Kunden zu nutzen.
14. KI-Tools, digitale Werkzeuge und Datenschutz bei Übungen
14.1 Der Einsatz von KI-Tools, Automatisierungstools, Cloud-Diensten oder digitalen Plattformen im Rahmen von Schulungen, Workshops oder Beratungen erfolgt nur im vereinbarten Umfang.
14.2 Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass im Rahmen von Übungen, Tests oder Demonstrationen keine personenbezogenen, vertraulichen, geheimhaltungsbedürftigen, sicherheitskritischen oder rechtswidrig bereitgestellten Daten in externe Systeme eingegeben werden, sofern dies nicht ausdrücklich freigegeben und rechtlich geprüft ist.
14.3 LCT kann Empfehlungen zur sicheren Nutzung von KI-Tools geben. Die verbindliche Prüfung und Freigabe unternehmensinterner Datenschutz-, IT-Sicherheits-, Compliance-, Betriebsrats-, arbeitsrechtlicher oder branchenspezifischer Anforderungen obliegt dem Kunden.
15. Vertraulichkeit
15.1 Die Parteien verpflichten sich, alle ihnen im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werdenden vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln.
15.2 Vertrauliche Informationen sind insbesondere Geschäftsgeheimnisse, Strategien, Prozesse, Kalkulationen, Kundendaten, personenbezogene Daten, interne Dokumente, technische Informationen, Projektunterlagen und sonstige Informationen, die als vertraulich gekennzeichnet sind oder deren Vertraulichkeit sich aus den Umständen ergibt.
15.3 Die Vertraulichkeitspflicht gilt nicht für Informationen, die öffentlich bekannt sind, ohne Pflichtverletzung öffentlich bekannt werden, der empfangenden Partei bereits rechtmäßig bekannt waren, rechtmäßig von Dritten erlangt wurden oder aufgrund gesetzlicher Pflichten offenzulegen sind.
15.4 Die Vertraulichkeitspflicht gilt auch nach Vertragsende fort.
16. Datenschutz
16.1 Die Parteien beachten die jeweils anwendbaren datenschutzrechtlichen Vorschriften.
16.2 Soweit LCT personenbezogene Daten verarbeitet, erfolgt dies nach Maßgabe der Datenschutzerklärung von LCT und der jeweiligen vertraglichen Vereinbarung.
16.3 Ist für eine Leistung eine Auftragsverarbeitung erforderlich, schließen die Parteien vor Beginn der entsprechenden Verarbeitung eine gesonderte Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung.
16.4 Der Kunde stellt sicher, dass personenbezogene Daten, die er LCT bereitstellt, rechtmäßig erhoben und übermittelt wurden und dass betroffene Personen erforderlichenfalls informiert wurden.
17. Haftung
17.1 LCT haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden sowie nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften.
17.2 Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet LCT nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
17.3 Im Übrigen ist die Haftung von LCT für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen.
17.4 LCT haftet nicht für unternehmerische Entscheidungen, Umsetzungsergebnisse, wirtschaftliche Erfolge, organisatorische Veränderungen, rechtliche Bewertungen, steuerliche Folgen oder technische Implementierungen des Kunden, soweit LCT diese nicht ausdrücklich als eigene Leistung übernommen hat.
17.5 Für Datenverluste haftet LCT nur, soweit der Schaden auch bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden entstanden wäre.
17.6 Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten auch zugunsten gesetzlicher Vertreter, Mitarbeitender, freier Mitarbeitender, Trainer, Berater, Erfüllungsgehilfen und Subunternehmer von LCT.
17.7 Zwingende gesetzliche Ansprüche von Verbrauchern bleiben unberührt.
18. Rechte Dritter und vom Kunden bereitgestellte Inhalte
18.1 Stellt der Kunde LCT Inhalte, Daten, Logos, Marken, Bilder, Texte, Software, Prozessinformationen oder sonstige Materialien zur Verfügung, sichert er zu, hierzu berechtigt zu sein.
18.2 Der Kunde stellt LCT von Ansprüchen Dritter frei, die daraus entstehen, dass vom Kunden bereitgestellte Inhalte rechtswidrig sind, Rechte Dritter verletzen oder nicht rechtmäßig verwendet werden dürfen. Gegenüber Verbrauchern gilt dies nur, soweit der Verbraucher die Rechtsverletzung zu vertreten hat.
19. Referenzen und Marketing
19.1 Die Nutzung des Namens, Logos oder Projekts des Kunden als Referenz erfolgt nur mit vorheriger Zustimmung des Kunden.
19.2 LCT darf anonymisierte Projekterfahrungen, Branchenbeispiele und nicht vertrauliche Erkenntnisse für eigene Weiterentwicklungs-, Schulungs- und Marketingzwecke nutzen, sofern kein Rückschluss auf vertrauliche Informationen des Kunden möglich ist.
20. Aufrechnung und Zurückbehaltung
20.1 Unternehmer dürfen nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen.
20.2 Verbraucher dürfen nach den gesetzlichen Vorschriften aufrechnen.
20.3 Zurückbehaltungsrechte kann der Kunde nur geltend machen, soweit sie auf demselben Vertragsverhältnis beruhen. Zwingende Verbraucherrechte bleiben unberührt.
21. Höhere Gewalt
21.1 Ereignisse höherer Gewalt oder sonstige unvorhersehbare, unvermeidbare und nicht von der betroffenen Partei zu vertretende Ereignisse befreien die betroffene Partei für die Dauer der Störung und im Umfang ihrer Wirkung von den Leistungspflichten.
21.2 Hierzu zählen insbesondere Naturereignisse, Pandemien, Epidemien, behördliche Maßnahmen, Krieg, Terror, Streik, Aussperrung, erhebliche Verkehrsstörungen, Energieausfälle, Ausfälle wesentlicher IT- oder Kommunikationsinfrastruktur sowie vergleichbare Ereignisse.
21.3 Die Parteien werden sich unverzüglich informieren und angemessene Ersatztermine oder Ersatzformate abstimmen.
22. Verbraucherstreitbeilegung
22.1 LCT ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nicht verpflichtet und nicht bereit.
22.2 Sollte im Einzelfall nach Entstehen einer Streitigkeit eine gesetzliche Informationspflicht bestehen, wird LCT Verbraucher in Textform über die zuständige Verbraucherschlichtungsstelle und die eigene Teilnahmebereitschaft informieren.
23. Schlussbestimmungen
23.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
23.2 Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates entzogen wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
23.3 Erfüllungsort ist, soweit zulässig, der Sitz von LCT, sofern nichts anderes vereinbart ist.
23.4 Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis der Sitz von LCT. LCT bleibt berechtigt, den Kunden auch an dessen allgemeinem Gerichtsstand zu verklagen.
23.5 Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
23.6 Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform, sofern nicht gesetzlich eine strengere Form vorgeschrieben ist.
23.7 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.
Widerrufsbelehrung für Verbraucher
Widerrufsrecht
Wenn Sie Verbraucher sind, haben Sie das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen, sofern kein gesetzlicher Ausschlussgrund vorliegt.
Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
LCT Herges
Elversberger Straße 3
66583 Spiesen-Elversberg
Tel. +49 6821 742 691
E-Mail: info@lct-herges.com
mittels einer eindeutigen Erklärung, zum Beispiel per Brief oder E-Mail, über Ihren Entschluss informieren, diesen Vertrag zu widerrufen.
Sie können dafür das nachfolgende Muster-Widerrufsformular verwenden. Die Verwendung des Formulars ist jedoch nicht vorgeschrieben.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, erstatten wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf bei uns eingegangen ist.
Für die Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Zahlung eingesetzt haben, sofern mit Ihnen nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Wegen dieser Rückzahlung berechnen wir Ihnen keine Entgelte.
Haben Sie ausdrücklich verlangt, dass wir vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Dienstleistung beginnen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns über die Ausübung des Widerrufsrechts unterrichten, bereits erbrachten Leistungen im Verhältnis zum Gesamtumfang der vertraglich vorgesehenen Leistungen entspricht.
Das Widerrufsrecht kann bei Dienstleistungen vorzeitig erlöschen, wenn wir die Dienstleistung vollständig erbracht haben und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen haben, nachdem Sie ausdrücklich zugestimmt haben, dass wir vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnen, und Sie Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie bei vollständiger Vertragserfüllung durch uns Ihr Widerrufsrecht verlieren.
Bei digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, kann das Widerrufsrecht erlöschen, wenn Sie ausdrücklich zugestimmt haben, dass wir vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Vertragserfüllung beginnen, und Sie bestätigt haben, dass Sie durch Ihre Zustimmung mit Beginn der Vertragserfüllung Ihr Widerrufsrecht verlieren.
Muster-Widerrufsformular
Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, können Sie dieses Formular ausfüllen und an uns zurücksenden. Die Verwendung dieses Formulars ist nicht verpflichtend.
An:
LCT Herges
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Hiermit widerrufe ich den von mir abgeschlossenen Vertrag über die Buchung folgender Leistung:
Bezeichnung der Leistung / Kurs / Seminar:
Gebucht am:
Name des Verbrauchers:
Anschrift des Verbrauchers:
E-Mail-Adresse des Verbrauchers:
Datum:
Unterschrift des Verbrauchers, nur bei Mitteilung auf Papier:
